Empfehlungen zur Hautpflege

Neurodermitis

cremeDenken Sie an die regelmäßige Pflege!

Cremen Sie die Haut mindestens zweimal täglich ein. Bei sehr trockener Haut ist häufigeres Eincremen notwendig. Ist die Haut durch trockene Luft oder Witterungseinflüsse (z. B. an den Händen oder im Gesicht) zusätzlich belastet, braucht sie ebenfalls mehr Pflege.


Verwenden Sie passende Pflegeprodukte!

Verwenden Sie feuchtigkeitsspendende Pflege- und Reinigungsprodukte, die für die Bedürfnisse neurodermitiskranker Haut entwickelt wurden und deren Verträglichkeit dermatologisch getestet ist.


Achten Sie auf Hygiene!

Cremen Sie die empfindliche Haut nur mit sauberen Fingern ein. Achten Sie darauf, dass die Creme frei von Bakterien und Keimen (steril) bleibt. Tuben mit kleiner Öffnung sind daher besser geeignet als Cremetiegel oder -dosen.

Wichtig: Verschließen Sie Tuben oder Tiegel nach jedem Gebrauch, damit der Inhalt vor Verunreinigung geschützt ist.

Tipp: Achten Sie auf die Verschlusssysteme der Produkte. Es gibt innovative Mechanismen, die dafür sorgen, dass auch nach Anbruch der Tube der Inhalt luftdicht verpackt bleibt und keine Verunreinigungen durch z. B. Rückfluss von Creme möglich sind.


Reinigen Sie die Haut schonend und sanft!

Je länger der Wasserkontakt, desto stärker werden hauteigene Fette ausgewaschen. Daher ist Duschen besser als Baden. Duschen Sie nicht länger als 10 Minuten und nicht zu heiß. Verwenden Sie keine Seife, sondern milde und pH-neutrale Produkte. Verzichten Sie beim Waschen auf Schwamm und Waschlappen, um die Haut durch die Reibung nicht zusätzlich zu reizen. Gehen Sie auch beim Abtrocknen sanft mit der Haut um. Nicht rubbeln oder reiben, sondern besser trockentupfen.

Wichtig: Nach jeder Hautreinigung muss die Haut komplett eingecremt werden, auch wenn spezielle Dusch- oder Badeöle verwendet wurden.

Kontakt

Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.
Heilsbachstr. 32
53123 Bonn
+49 228 / 3 67 91-0
+49 228 / 3 67 91-90
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Aktuelle Pressemeldung

Bei Neurodermitis nicht auf Sonnenschutz verzichten

Bonn, 07.08.17 Menschen mit Neurodermitis scheuen sich oftmals, Sonnenschutzmittel zu verwenden, da manche Produkte bei ihnen das Hautbild verschlechtern und sogar einen Krankheitsschub auslösen können. Dabei ist gerade neurodermitiskranke Haut besonders sonnenempfindlich. Ein maßvoller Umgang mit der Sonne und Sonnenschutzmittel, die speziell für atopische Haut entwickelt wurden, helfen aus dem Dilemma.

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