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Hautschutz bei Neurodermitis

Bonn, 23.04.19 Für Millionen Menschen ist der Frühling eine beschwerliche Zeit. Vor allem Birken verbreiten jetzt kräftig ihre Pollen und sorgen bei Allergiepatienten für juckende Augen, triefende Nasen und Atembeschwerden. Doch Pollen belasten nicht nur die Atemwege, sondern auch die Haut. Vor allem Neurodermitispatienten sollten sich wappnen: Ihre Hautbarriere ist instabil und durchlässig, sodass Pollen auf diesem Weg leicht in den Körper gelangen und Ekzemschübe auslösen können.

Nicht alle Neurodermitispatienten haben gleichzeitig eine allergische Erkrankung wie Heuschnupfen oder Asthma. Bis zu 80 Prozent der Betroffenen zeigen jedoch eine Reaktion auf Umweltallergene wie zum Beispiel Pollen. Um einen Ekzemschub zu verhindern, sollten die Betroffenen ihre Haut schützen. Als wichtigste Maßnahme gilt die Basispflege, also das tägliche Eincremen am ganzen Körper und im Gesicht. Dafür eignen sich spezielle Medizinprodukte, die der gestörten Hautbarriere fehlendes Fett und Feuchtigkeit zuführen und so die natürliche Abwehrfunktion der Haut wiederherstellen. Inhaltsstoffe wie Glycerin und Vaseline bilden einen leichten Schutzfilm auf der Haut, der Pollenallergene fernhält und dafür sorgt, dass die Haut auch Zeiten mit heftigem Pollenflug gut übersteht.

Weniger ist mehr

In jedem Fall sollte die verwendete Pflegecreme nur wenige, sehr gut hautverträgliche Substanzen enthalten. Weniger geeignet sind Hautpflegeprodukte mit einer langen Liste an Inhaltstoffen. Viele davon sind überflüssig und teilweise sogar hautreizend oder potenziell allergieauslösend. Anders als oft vermutet sind das nicht nur bestimmte synthetische Farb- und Duftstoffe. Auch eine Reihe von Naturstoffen wie ätherische Öle oder Wollwachse, die als Bindemittel eingesetzt werden, haben allergenes Potenzial.

Weitere Tipps zum Schutz der neurodermitiskranken Haut sowie Informationen zu Ursachen, Verlauf und Therapie der Erkrankung enthält die Broschüre „Hautpflege – die Basistherapie bei Neurodermitis“. Sie wurde mit Unterstützung der Pierre Fabre Dermo-Kosmetik GmbH realisiert und kann kostenfrei postalisch oder im Internet angefordert werden: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-neurodermitis.de

Quelle:
Weißbuch Allergie in Deutschland, 4. überarbeitete Auflage München, Springer Medizin Verlag GmbH 2018

Aktuelle Pressemeldung

So wird das tägliche Eincremen nicht zur Nervenprobe

Neurodermitis bei Kindern

Bonn, 25.05.20 Tägliches Eincremen von Kopf bis Fuß mit einer rückfettenden Pflege ist die Basis jeder Neurodermitistherapie. Das erfordert eine gute Portion Disziplin und ist vor allem für kleine Patienten und ihre Familien eine Herausforderung. Wenn Arbeit, Homeschooling und angespannte Nerven hinzukommen, ist Stress geradezu vorprogrammiert. Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe hat ein paar Tipps, damit es mit dem Eincremen besser klappt.

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